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ni hao

Ich wusste, wusste, wusste es!!!

Der weltbeste große Bruder (es gibt noch einen weltbesten kleinen Bruder, nur so am Rande…), Sinologe, brachte den Kindern letztes Jahr aus China die Maskottchen der Olympischen Spiele mit. Kleine niedliche Plüschis, die, wenn man ihnen den Bauch drückt, begeistert einen kleinen Spruch runterrattern: zunächst auf chinesisch, dann auf englisch. Ab und an und immer mal wieder gelangen diese “großaugigen Weichtiere” tatsächlich in die Hände des Nachwuchses, werden bespielt. So auch heute: Georg drückte mit sichtlicher Verzückung auf dem roten Maskottchen herum (ah, ich vergaß: sie leuchten sogar zusätzlich noch!!) – und dann passierte es: unser sonst so sprachloses Kind sagte plötzlich “nihau”! Erst glaubte ich, ich hätte mich verhört – doch dann kam es immer und immer wieder: nihau, nihau, nihau…

Ha! Ich wusste es! Der Kerl lernt eher chinesisch als seine Muttersprache!! Wer weiß, was sich da eingekreuzt hat??? (Ni hao, Mathias!!! ;-)   )

ausgetrickst und betrogen!

Ich sitze über einer Grußkarte, eher einem Grußbrief, und ringe mit den Worten. Mein Unterbewusstsein speichert all die Dinge ab, die trotzdem noch um mich herum geschehen. Als ich fertig bin mit schreiben (und Geschenk verpacken etc.), meldet sich genau jenes Unterbewusstsein, um mir klar zu machen, dass das sprachlose Kind sich nicht mehr muckt. Vollkommene Stille im alten Pfarrhaus. Und in mir leichte Panik. Ich stürze aus dem Haus, lausche und meine das Geräusch einer kleinen Schubkarre, geschoben von Kinderhand, zu hören – aber ich sehe überhaupt nichts! Rufend laufe ich vom Hof, zu den angrenzenden Pfarrwiesen, den kleinen Weg zur Straße überblickend, zurück in die andere Richtung – doch keine Spur vom Kind! Vielleicht im Sandkasten? Ich eile in den hinteren Garten, auch da nichts. Und im zugewachsenem Wäldchen klopft auch niemand mit Stöcken an die Bäume. Ich versuche ruhig zu bleiben und eile ins Haus zurück, während ich überlege, per Auto weiter zu suchen. Im Haus stelle ich fest, dass alle Schuhe, über die das Kind allein schon verfügen kann, da sind und ganz von ferne höre ich es auf einmal kichern: hat sich doch der Knirps oben in der Diele alleine den Fernseher angestellt und schaut Kika!!

(Jetzt musste ich erst einmal runterfahren…)

Grundsätzliches

“Wo ist eigentlich dein Wohnzimmer?”, fragt mich die dreijährige Tina beim Kunterbunten Kindermorgen. Verdattert halte ich inne, bis ich begreife, dass das Mäuslein meint, ich würde hier, im Gemeindehaus der Kirche wohnen. Und gleich eilt der Gedanke hinterher: viel wichtiger – wo steht eigentlich mein Bett?? (Nicht, weil ich müde war, sondern weil ich so oft da bin…)

???

Wie kann man eigentlich dieses Avatar-Dingens ändern??? Jetzt habe ich schon mehrfach “mein” wordpress durchwühlt – und will einfach nichts finden… blöd das!

Peinlich?

Heute war wieder Mütterkreis in unserer Gemeinde. In unregelmäßigen Abständen treffen wir uns dann auch mit unseren Kindern, weil es einfach interessant ist  zu sehen, wie sich die kleinen Würmchen so nach dem Eintritt in den Kindergarten und dem damit zwangsläufig verbundenen Austritt aus der Krabbelgruppe gemacht, entwickelt haben.

Und heute war eben wieder ein Treffen mit Kindern. Ein ganzer Schwung aktiver Kleinkinder, die prima zeigten, was sie schon alles drauf haben…

Und dann war da eben noch eine ganz und gar klassische “Kindermund”-Aktion: als unser Pfarrer den Gemeinderaum beschritt, um ein Kabelchen aus seinem Schrank zu holen (ich unterstelle ihm einen Kontrollzwang, gepaart mit hohem Aufmerksamkeitsbedürfnis…), bezeichnete ihn doch so ein kleiner Kesser tatsächlich als “Opa!”… Oh, oh… Überhaupt nicht gut… Kein Lächeln, kein Fünkchen Selbstwitz, nichts! Mit 46 Jahren greift das dann wohl doch schon das Ego an??  (Unangenehme Situation für die Mutter eines knapp Zweijährigen; Entschuldigung für dieses “missratene” Verhalten folgte natürlich prompt…!)

Und eine halbe Stunde später ereilte die Frau des Pfarrers genau das Gleiche: ein anderer Zwerg bezeichnete sie fragend als “Oma”…  Sie hat es aber, glaube ich, nicht gehört…

(Ehrlich, ich könnte hier eine riesige Frust-Tirade über jenes Pfarrer-Ehepaar schreiben; aber ich belasse es bei den wenigen Worten: sie tun der Gemeinde nicht gut, im Gegenteil: sie reißen mühsam Aufgebautes mit einem Klacks ein. Ich bin bestimmt gesund kritisch und verurteile nicht vorschnell, aber seit ich als aktiv Mitarbeitende hinter die Kulissen sehen darf, muss, hat sich mein Bild arg gewandelt! Hier ist keine Berufung zum Amt erkennbar, kein aus dem Glauben heraus Handeln - nur Selbstdarstellung, Macht [ich bin der Chef!], Egoismus, Heuchelei, kein Engagement (Sämtliche Aufgaben werden von sich weggeschoben, verteilt…Augenmerk wird auf persönliche Freizeit, Urlaub, Hobby gelegt) und “Wie komme ich am besten weg?!”, keine Reflexion des eigenen Verhaltens: Schuld haben grundsätzlich die anderen und man ist selber unfehlbar! Kurz: es ist das reine Grauen und ich wünsche niemandem solch’ einen Pfarrer, solch’ einen Gemeindevorstand. Es ist einfach nur bitter… Aber ich bin mir sicher, dass auch er/sie irgendwann für all das Rechtfertigung ablegen muss! Und für die Gemeinde wünsche ich, dass sich schnellstens irgend eine Tür aufmacht, dass sich irgend eine Möglichkeit zur Änderung der Situation ergibt – sonst sind die Wenigen, die noch da sind, auch noch weg… Für die, die können und wollen: das wäre hiermit wirklich ein Gebetsanliegen! Danke.)

Das sprachlose Kleinkind kommuniziert auf seine Weise mit uns: gestern hat ihm offensichtlich das Design der Digicam der großen Schwester nicht gefallen. Silber geht eben gar nicht! Also schnell den dicksten Edding zur Hand genommen und die Kamera schön schwarz gestaltet. Dabei aber auch nichts ausgelassen! Alle Knöpfe und Räder, den Korpus, die Verschlusskappe der Linse, selbst das Display – alles schwarz! Den Zusammenbruch des Tochterkindes konnte ich nicht verhindern… Und während die Große mit ihrem Schicksal haderte, mit drei Brüdern gestraft zu sein und sich augenblicklich und sofort nur noch Schwestern wünschte (oh oh, ob das so besser wäre? meine Einwände dazu wollte sie nicht hören…), ein strenges Zugangsverbot für ihr Zimmer aussprach (vor allem für kleine Brüder…), sich den Frust aus der Seele schrie, sich auch nicht durch die Aussicht auf eine neue Kamera trösten ließ, schlich ich mich ins Bad und und probierte mein Glück mit Nagellackentferner. Und tatsächlich: schwarz ward wieder silber! (Zwar haben auch die Decore etwas gelitten, aber das ist noch nicht aufgefallen…) Schlagartig war die Laune der Tochter wieder oben – und das Versprechen auf eine neue Kamera offensichtlich doch zu ihr durchgedrungen: kann die nächste bitte lila sein??

Ich muss dazu erwähnen, dass die derzeitige Kamera ein “Erbstück” der Großeltern ist, liebgemeint – aber Batterien fressend (deshalb hatten sie sich selbst auch eine neue zugelegt…), was bedeutet, dass das gute Stück nie funktioniert, wenn man sie braucht – aber das Kind war/ist trotzdem glücklich und für erste Knipsversuche und Experimente reicht sie allemal…

Jetzt endlich…

beginnt die Zeit der süßen Früchte! 

Obgleich wir wirklich einen großen Garten haben, wird dieser nicht mehr in herkömmlicher Art bewirtschaftet und beackert. So habe ich es immerhin geschafft, letztes Jahr mit den Kindern ein paar Johannisbeersträucher zu setzen, dazwischen eine Hand voll, eine kleine Hand voll, Erdbeerpflanzen. Jene strecken uns etwas spärlich ihre Früchte entgegen – aber zum Naschen für die Kinder reicht es!

Erdbeeren werden dann eben gekauft – oder wie die letzten beiden Tage: man bekommt sie freudig geschenkt. Ein älterer Herr aus unserer Gemeinde, welchen dieses Jahr offensichtlich die Erdbeerschwemme ereilte, brachte uns nun schon das zweite Eimerchen vorbei…

Kirschen haben wir leider auch keine in unserem Garten, obwohl da ein kleines Kirschbäumchen steht. Aber jenes steht im Schatten einer deutschen Eiche – und Stephan würde wohl eher den kleinen Kirschbaum opfern, als auch nur ein winziges Ästchen der Eiche… (Vielleicht spitze ich mal meinen Vater an, der ist “Baumschnitterprobt” und hegt sicherlich nicht solche [falschen?] Sentimentalitäten gegenüber einem Baum??!)

Unser Sohn Johannes jedenfalls lässt sich von dieser Not nicht unterkriegen! Er pflegt die besten Kontakte zur “Kirschenreichen” Nachbarstochter. So sehr, dass neben dem kleinen Eimerchen Erdbeeren heute noch ein Eimerchen Kirschen in unserer Küche stand…

Zuvor traf ich jedoch Johannes und die Nachbarstochter dabei an, wie sie tatsächlich mit einer kleinen Schüssel, kleinen Einfrierbeuteln und gespülten Kirschen durchs Dorf liefen. Als ich sie fragte, was sie da täten, antworteten sie mir stolz, dass sie versuchten, die Kirschen zu verkaufen: 3 ct das Stück! Einen Lachanfall unterdrückend, ließ ich mich auf einen Handel ein und kaufte zu einem Schnäppchenpreis von einem Euro schließlich eine Hand voll, eine große Kinderhand voll ;-), noch leicht unreife Süßkirschen! Und während ich Kirschkernspuckend davonzog, drollten sich die beiden, um den verdienten Euro sofort in Eis umzusetzen…

(Die später mitgegebenen Kirschen brauchte ich übrigens nicht zu bezahlen ;-)  )

bedrückend?

Wenn man heim kommt und auf dem AB die Nachricht der Freundin vorfindet (was im Groben gar nicht so ungewöhnlich ist, “da wir ja nie zu erreichen sind!”), mit welcher man seit Februar kein einziges Wort gewechselt hat, dann ist da ein seltsames Gefühl. Wenn man dann noch mitrafft, dass man zum Geburtstag der Tochter der Freundin eingeladen ist, mit welcher man eben eine gefühlte Ewigkeit nicht gesprochen hat (und das einen wirklich arg belastet und immer wieder beschäftigt hat), dann hinterlässt das ein noch seltsameres Gefühl. Nahezu bedrückend. Weil eigentlich wäre da eine Aussprache notwendig – und ob ein Kindergeburtstag da den richtigen Rahmen bietet? Anderseits ist dies natürlich auch ein Schritt nach vorn, aus der Schweigsamkeit heraus (und wir waren ja jedes Jahr zum Geburtstag da…)

Ich fühle mich gerade etwas hilflos. Und sehr, sehr traurig… (Frauenfreundschaften, ein sehr angestrengtes  und anstrengendes Thema??)

grün, ja grün…

Was ist das???

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Ich meine, Frau Antonmann wars, die den treffenden Begriff “Scheißelkram” prägte. Hier ein Auszug, ziemlich aktuell (auch wenn die verflixte Datumsanzeige etwas anderes verlauten lässt *stöhn*), aus dem Fundus des alten Pfarrhauses. Scheißelkram vom Feinsten! Dank unseres kreativen Kleinkindes… ;-)

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Und für die Zukunft eben:  Spüli und neu errungene Gläser aus dem schwedischen Möbelhaus nicht unmittelbar beieinander stehen lassen…

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Offensichtlich kam aber Muttern, angelockt von der verräterischen Stille, viel zu früh in die Küche – die Gläser hätten schließlich durchaus voller sein können…

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