Wenn man heim kommt und auf dem AB die Nachricht der Freundin vorfindet (was im Groben gar nicht so ungewöhnlich ist, „da wir ja nie zu erreichen sind!“), mit welcher man seit Februar kein einziges Wort gewechselt hat, dann ist da ein seltsames Gefühl. Wenn man dann noch mitrafft, dass man zum Geburtstag der Tochter der Freundin eingeladen ist, mit welcher man eben eine gefühlte Ewigkeit nicht gesprochen hat (und das einen wirklich arg belastet und immer wieder beschäftigt hat), dann hinterlässt das ein noch seltsameres Gefühl. Nahezu bedrückend. Weil eigentlich wäre da eine Aussprache notwendig – und ob ein Kindergeburtstag da den richtigen Rahmen bietet? Anderseits ist dies natürlich auch ein Schritt nach vorn, aus der Schweigsamkeit heraus (und wir waren ja jedes Jahr zum Geburtstag da…)
Ich fühle mich gerade etwas hilflos. Und sehr, sehr traurig… (Frauenfreundschaften, ein sehr angestrengtes und anstrengendes Thema??)
Bedrückend ja. Aber sagt nicht die Erfahrung, dass bei wirklichen freundschaften auch eine kleine Auszeit keinen Abbruch tut. Mir geht es immer so, dass ich ein schlechtes Gewissen habe und dann im Gespräch merke, dass es dem gegenüber genauso geht. Denn jeder hat doch irgendwie mal mehr, mal weniger „den Kopf voll“.
Freu dich auf den Geburtstag und darauf deine Freundin in die Arme zu nehmen. Sie wird dich verstehen. Sie ist doch einer deiner Herzensmenschen … ;o))