Nachdem mich am Abend unerklärliche Schmerzen aufs Sofa zwangen, bewegen ging nicht mehr, und ich dort wohl auch augenblicklich eingeschlafen sein muss, hänge ich nun putzmunter in der Luft.
Was würde ich nur ohne das Internet machen? Wenngleich es hier auch verbindungstechnisch eher tröpfelt als fließt…
Mich zum Beispiel unter den Weihnachtsbaum legen und ihn aus der Ameisenperspektive bestaunen. Das Grün der welkenden Nadeln und das Licht der kleinen Lämpchen, welches sich in den Kugeln und Kristall.Lüstern spiegelt, wirken lassen. Dabei die Zimmerdecke bestaunen, wie die Schatten der Äste in einem scheinbaren Gewirr daran projeziert werden und sich etliche Jahre zurückversetzt fühlen, als man den Schattenrädern der Pyramide an der Wohnzimmerdecke, auf dem Teppich liegend, mit Weihnachtsmusik im Hintergund, folgte…
Draußen hat der Sturm mittlerweile sein scheinbares Hoch erreicht, der Regen peitscht gegen die Scheiben (ade, ihr Wohlgeputzten…) und der fahle Mond hängt schief über dem Dach der Werkstatt, von den Ästen der wilden Pflaume aufgespießt. Der Hund tappelt durchs Haus und schaut, ob ich noch lebe und im Zimmer der Tochter über mir höre ich Schritte. Von wem sie dieses Nachtschwärmerische nur hat??
:)
(PS: Wir sind ja Trickser: bei uns gibt es beide Varianten an Kerzen: echt und elektrisch, weil mich ein stiller, lichterloser Baum den Tag über zu sehr deprimieren würde?)


Nachträglich ein frohes und gesundes neues Jahr euch allen …
PS: Wir trickesen hier auch. Lichter bei Tage und Kerzen für die (gut beaufsichtigte) Besinnlichkeit. Ihr seid für mich die ersten, die das auch machen. Cool. ;o))