Da saßen gestern Herr W. und ich beisammen, nachdem Herr W. ganz vorbildlich und euphorisch vom Sporteln in seinen Sessel sank, und sprachen wie stolze Eltern über Anton, das Schlappohr. Was doch der Anton für ein braver und wohlerzogener und nie.nie.nie Dummheiten machender Hundel sei und so weiter. Wir als vierfache Eltern hätten es doch eigentlich besser wissen sollen! Dass man nie.nie.nie die Brut (und wahrscheinlich den Hund?) vor sich selbst loben sollte, nie.nie.nie über einen gewissen Stand in der Entwicklung gar sprechen! sollte (Wissen Sie es noch?: z.B. darüber, dass das Kind endlich.endlich den Zustand des Durchschlafens erreicht hätte etc.) – weil… dann prompt irgendwie alles hinfällig zu sein scheint.
Heute kam ich von der weltbesten Haarschneidermeisterin (btw.: “Ich habe die Haare schön!”) und nach dem Schließen der Haustür trottete mir nicht wie gewohnt das Schlappohr entgegen. Offenbarung dann beim Betreten des Wohnzimmers: ein demütig dreinblickender Anton – und auf dem Sofa mein Lieblingskissen… zerfetzt. Können Sie sich ein gerupftes Huhn vorstellen? Oder vielmehr das Nebenprodukt? Ich sage nur: Federn! Bilder gibt es keine, der sofortige Griff zum Staubsauger war übermächtig.
So viel zum Thema…
;)

